Circularity Optimizer überzeugt Fachpublikum bei globaler Konferenz

Am 10. März 2026 präsentierte Peter Gruber von AEE INTEC den Circularity Optimizer auf der International Conference on Digital Technologies in Logistics and Circular Economy (ICDTLCE 26) in Peking – virtuell, aber mit echtem Echo.

Rund 50 Teilnehmende aus dem internationalen Fachpublikum verfolgten den Vortrag unter dem Titel „Smart Digital Integration and Multi-Criteria Impact Assessment for Circular Economy Scenarios in Urban Development“. Die Resonanz zeigte: Das Thema trifft einen Nerv.

"Circular transition fails without a shared view on system impacts"

Peter Gruber von AEE INTEC präsentiert Circularity Optimizer auf ICDTLCE 26

Drei Komponenten, ein Ziel: Technologie-Mix für mehr Zirkularität

Der Circularity Optimizer verbindet drei Elemente:

  1. 3D-basierte Szenarienentwicklung mit URBAN MENUS, entwickelt von Arhitektin Laura P. Spinadel und akaryon,
  2. einen strukturierten Technologiekatalog, entwickelt von AEE Intec und akaryon
  3. und die ESG-orientierte Multi-Kriterien-Bewertung über akaryons ESG-Cockpit.

Am Praxisbeispiel der Kläranlage Gleisdorf wurden Szenarien von Photovoltaik über Biogas-KWK bis zur Phosphorrückgewinnung modelliert und vergleichend bewertet. Genau dieser Anwendungsfall sorgte im Anschluss für eine der lebhaftesten Diskussionen:

Eine Frage aus dem Publikum zielte auf Kläranlagen im Kontext der Brauerei-Industrie ab – ein schönes Zeichen dafür, wie konkret und übertragbar der Ansatz wahrgenommen wird.

Kreislaufwirtschaft scheitert nicht an fehlenden Technologien, sondern am fehlenden gemeinsamen Blick auf Systemwirkungen.

Faktenbasierte Entscheidungsunterstützung in Kreislaufwirtschaft gefragt

Die zentrale Botschaft des Vortrags bleibt aktuell: Kreislaufwirtschaft scheitert nicht an fehlenden Technologien, sondern am fehlenden gemeinsamen Blick auf Systemwirkungen. Genau hier setzt der CircularityOptimizer an – mit einem Werkzeug, das ökologische, technische, ökonomische und soziale Auswirkungen sichtbar und vergleichbar macht.

Wir freuen uns über das internationale Interesse und die Diskussionen – und nehmen sie als Bestätigung, dass faktenbasierte Entscheidungsunterstützung in der Kreislaufwirtschaft gefragt ist.


ffg

Das Projekt CircularityOptimizer wird im Rahmen eines bilateralen TECXPORT-FTI-Calls der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG gefördert (Ausschr. 2023).

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