Energiewende-Maßnahmen am richtigen Ort setzen
Wo lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage? Wo ist Windkraft realistisch? Mit der REsys Energielandkarte finden Sie schnell und faktenbasiert heraus, welche Energiestrategien auf Basis erneuerbarer Energien in Ihrer Gemeinde oder Region wirklich Sinn machen – und was sie bringen.
Für die kommunale und regionale Energieplanung
- Energiepotenziale und Flächenbedarfe werden direkt auf der Karte sichtbar – die Schätzungen basieren auf lokalen Geodaten und Klimamodellen, eingespeist über Schnittstellen zu Open-Source-Datenbanken.
- Großverbraucher, bestehende Energie- und Messanlagen sowie weitere Stakeholder im Umfeld lassen sich über die Prozess-Netzwerk-Synthese gezielt einplanen.
- Kosten, Nutzen und regionale Wertschöpfung werden mitberechnet.
So entsteht eine belastbare Grundlage für Entscheidungen im Gemeinderat.
EU-Server und grünes Hosting
Wie auch andere Flagship-Produkte von akaryon läuft die REsys Energielandkarte DSGVO-konform auf Servern in Österreich und Deutschland und ist grün gehostet.
Ergebnis des Projekts „Energiewende konkret“
Die Energielandkarte ist Teil der REsys Energiewende-Toolbox für Gemeinden und Regionen, einem digitalen Werkzeugkoffer für die kommunale Energieplanung von A bis Z auf Basis erneuerbarer Quellen.

Entwickelt wurde die REsys Energielandkarte im FFG-COIN-Forschungsprojekt „Energiewende konkret – regional integriert mit Ressourcen-/Energie- und Wertschöpfungspotenzial“ (2019–2022).
Die akaryon GmbH koordinierte das Projekt, arbeitete an den mathematischen Modellen mit, war für gemeinsame Datenstrukturen verantwortlich und entwickelte zentrale Teile der Toolbox. Die Strateco OG brachte die Optimierungsmethode Prozess-Netzwerk-Synthese (PNS) für Ressourcenmanagement in komplexen Systemen ein und leitete die Arbeit mit den Anwender*innen. Das Ingenieurbüro Borovsky & Duschek (IBBD) steuerte Klimamodelle und -daten bei. Das Studienzentrum für Internationale Analysen (STUDIA Schlierbach) verantwortete Kosten-, Nutzen- und Wertschöpfungsanalysen. Die Technische Universität (TU) Wien und die Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien brachten Daten und Modellierung auf der Energieaufbringungsseite ein.
Basisinnovation: Energiewende-Rechner REsys
Grundlage für die Arbeiten war die Basisinnovation REsys: Dabei handelt es sich um einen Energiewenderechner, der zuvor in rund 10 Jahren Forschung und Entwicklung von akaryon gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Dr. Günter Wind und dem Technischen Büro Dr. Lunzer konzipiert und aufgebaut worden war, die beide ebenfalls im Projekt Energiewende konkret mitwirkten.
