Was gibt es Schöneres als an einem Förderantrag über Menschen zu sitzen, die die Welt zu einem besseren Ort machen, während draußen die Autos Spuren auf der regennassen Fahrbahn ziehen?

Ich liebe sie – diese Projekte, die mich persönlich inspirieren und die mir das Gefühl geben, ich bin Teil von was ganz Großem. Heute liegt wieder einmal eines davon auf dem Tisch. Es geht um was Kreatives.

Wenn ich unterwegs bin, machen sie mich immer so glücklich: Die Oasen der Kreativität. Mit den Augen einer Sammlerin gehe ich umher und nehme Eindrücke auf:

Bunte Lokale, kleine Ateliers, Shops von Selbermacher*innen, Kunst- und Kulturinitiativen ganz vielfäliger Art, sozial spannende Aktionen und Plätze – sie faszinieren mich und ich möchte immer noch etwas entdecken.

Dass ich in meiner Arbeit für Menschen schreiben kann, die solche Oasen schaffen, finde ich besonders. An manchen Tagen passt dann alles perfekt zusammen: Ein Antrag erinnert mich an vergangene Entdeckungsreisen, das Wetter stimmt mich romantisch und mir kommt vor, ich bin genau am richtigen Ort gerade …

Verträumt und glücklich schreibe ich dann vor mich hin und finde, es gibt wunderbar Sinn, dass ich hier arbeite. Wie ein freundlicher Geist komme ich mir vor, der ganz im Verborgenen daran mitwirkt, dass diese Stadt noch bunter wird – auf jeden Fall bunt bleibt.

Warum wie ein freundlicher Geist? Weil ich manchmal in den Lokalen sitze, für die ich Anträge geschrieben habe, aber keinem sage, wer ich bin, weil ich an den Geschäften vorbeigehe, die in meinen Texten vorkommen, ohne dass jemand wüsste, was ich weiß …

(Petra führt meistens die Gespräche mit den Kund*innen und ich bin das Heinzelweibchen im Hintergrund, das tippselt : ))


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